Kreuzkölln Superprovisorium

 

 
 
Juliane Beer | Kreuzkölln Superprovisorium
 
Roman | ISBN:978-3-86286-032-6
Hochwertige Klappenbroschur | 228 Seiten | 14,80€ (D)
 
 
 

Prenzlberg ist überall? Worte, wie Pinselstriche geführt, zeichnen die Entwicklung Berlins und werfen die Frage auf, wo die Gentrifizierung enden wird.

 
 
 
 
 
                                                                                                                                                  
 
Inhalt_
Seit Adams Zeiten: der Ärger beginnt mit einem faulen Apfel. Dies wird Malerin Sam klar, als ihr Kunstraum dem Saftladen »Äpple & Fikon« weichen soll. Ihr Kollege Micky dagegen wurde gerade aus seiner Wohnung saniert. Die Tage in Neukölln scheinen gezählt und im neuen Revier der App-Consulter und Baristas kein Platz mehr für Prekarianer zu sein. Sam, Micky und auch die Nachbarin Frau Stift ringen um ihre Existenzen. Doch bei einem Superprovisorium wird der Gegenpartei erst nachträglich Gehör gewährt.
 
 
In Szene gesetzt_
Die Siegerfotos des Fotowettbewerbes zu Beers Roman gibt es hier.
 
 
 
 
Die Leserschaft ist Hauptfigur aller Romane Juliane Beers, die es sich auch diesmal nicht nehmen lässt, die Wunden der linken Bohème notfalls mit Gewalt aufzureißen, um Dreck hineinzureiben.
Das Argument
 
Das Buch ist aber nicht nur ein Buch über die Aufwertung eines Stadtteils und die Verdrängung von Menschen, nicht der Roman zu einem der Lieblingsthemen kritischer Großstadtbewohner, sondern gerade auch ein eindrücklicher Text über das Gefühl der Abwertung des eigenen Lebensentwurfs, über das Umschlagen von Unabhängigkeit in Angst und Prekarität.
Boris Michel,  undercurrents ~ Forum für linke Literaturwissenschaft
 
Juliane Beer, die seit fast 30 Jahren in Berlin lebt, erzählt sehr atmosphärisch dicht, mit offensichtlich profunden Ortskenntnissen und präzisen Innenansichten von den Auswüchsen der Gentrifizierung weiter Teile eines Bezirks.
Facetten-Magazin Neukölln
 
Wer noch einmal in das Neuköllner Lebensgefühl der letzen beiden Jahrzente
eintauchen möchte, dem sei dieser Roman unbedingt ans Herz gelegt.
Kiez & Kneipe